C’est en Saxe qu’est née la porcelaine européenne. À l’origine se trouve la manufacture de Meissen, qui attire encore aujourd’hui de nombreux amateurs, principalement allemands, américains, anglais ou japonais. Tour d’horizon.
Au XVIIe siècle, les cours européennes se tournent toutes vers la Chine lorsqu’il s’agit de céramiques luxueuses. Ce pays est alors le seul à maîtriser la recette de fabrication de la porcelaine. Electeur de Saxe, Auguste le Fort encourage ses alchimistes à percer le secret… C’est chose faite en 1707 grâce à Johann Böttger qui remplace l’argile rouge par du kaolin dans la pâte, et obtient enfin le blanc parfait et translucide voulu. Trois ans plus tard naît la « Manufacture royale de porcelaine polonaise et électorale saxonne » que l’on connaît sous le nom de Meissen (du nom du château abritant le premier site de production). « Aujourd’hui, les pièces les plus recherchées correspondent à ces débuts de la manufacture, entre les années 1715 et 1740 environ », affirme l’expert Cyrille Froissart, qui cite pour mémoire les records enregistrés par la collection Oppenheimer en 2021 : 1,6 million pour une horloge de cheminée de 1727 et un montant total adjugé de 15 millions de dollars.
Des décors inspirés de la Chine aux créations européennes
Cette première période de fabrication est en partie liée au talent du peintre sur porcelaine Johann Höroldt, qui a imaginé des techniques de glaçures ayant permis de magnifier les couleurs. C’est l’un des seuls peintres sur porcelaine de Meissen qui soit identifiable. Et si les premières pièces sorties des fours de Meissen portent des décors très « chinoisants », il va peu à peu les transformer, les adapter et créer de nouveaux motifs décoratifs européens. Dans les années 1730, c’est au tour de deux sculpteurs, Johann Kirchner et Johann Kaendler de marquer l’histoire de Meissen. Ils élaborent les premières sculptures animalières grandeur nature en porcelaine, ce qui représente une véritable prouesse technique pour l’époque. Dans le même esprit naitront les grands centres de tables et les premiers groupes de personnages. Certaines pièces de la période suivante, que l’on peut situer entre 1755 et 1770, sont un peu moins recherchées selon l’expert : « les décors de fleurs, les scènes pastorales plaisaient beaucoup dans les années 1960, mais sont un peu passés de mode, ils ont moins de succès que les statuettes figurant les personnages de la Commedia dell Arte ».
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le 12/05/2023 : Paar große Wackelpadoden Mit verschränkten Beinen sitzende Chinesin bzw. Chinese in weißem, blütengemustertem, unterhalb der Brust gegürtetem Gewand mit goldgesäumten, ornamentierten Spitzenkragen und gelb staffierten Pantoffeln. Hände, Kopf und Zunge beweglich. Polychrome Malerei mit Goldstaffage. Entw. Johann Joachim Kaendler. Unw. rest.; Schwertermarke. H. 31 cm – 32 cm.
Die Vorliebe zu chinesischer Kunst zeigt sich in der Meissener Manufaktur vor allem in außergewöhnlichen Porzellanfiguren der sitzenden Chinesen. Die sog. Wackelpagoden gehen auf Entwürfe aus dem Jahr 1762 zurück, als Friedrich II. von Preußen « 10 Bajoden mit wackelnden Köpfen » bestellte. Die fünf weiblichen und fünf männlichen Figuren wurden als Teil der Innenraumgestaltung nach Ende des Siebenjährigen Krieges im Chinesischen Haus von Sanssouci aufgestellt.
Vgl. Kat. Königl. Sächs. Porzellan Manufactur, 1904, Bl. 27, Nr. 2883 und 2884.; Kat. Rückert, Bayer. Nationalmuseum, Nr. 1027, Pietsch, Kat. Triumph der blauen Schwerter, S. 144.
A pair of large porcelain figures of a female and a male pagoda nodders. Partly hairline crack. Minor chipped/restored. Crossed swords mark.
Meissen. 19. Jh. Voir le lot
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le 12/05/2023 : Frühes seltenes Koppchen mit Jagddekor Böttgerporzellan. Sich konisch erweiternder Korpus mit leicht ausschwingendem Lippenrand. Auf der Schauseite vierpassige, von Laubwerk in Eisenrot und Gold gerahmte Reserve mit Lüsterfond, sog. Böttger-Lüster. Darin szenische Darstellung von zwei, in Ufernähe stehenden Jägern bei der Jagd auf Wildgänse. Polychrome Malerei, Johann Gregorius Hoeroldt (Höroldt)-Werkstatt. Rückseitig farbiger Dekor aus Astwerk, Blüten, Vogel und Insekt. Im Koppchenspiegel ein, von eisenroter Doppelringlinie gerahmtes Medaillon mit Architekturlandschaft. Im Boden undeutl. bez.; Innenrandbordüre mit Spitzendekor ber.; Minim. best.; H. 5 cm.
Vgl. Ausst.-Kat. Johann Gregorius Höroldt, Staatl. Kunstsammlungen Dresden, 1996, Nr. 24ff.
An early rare Boettger porcelain painted with hunting scene by the J.G. Hoeroldt workshop. Rubbed. Minor chipped.
Meissen. Um 1720 – 1725. Voir le lot
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le 12/05/2023 : Frühes Koppchen mit Hoeroldt-Chinoiserien auf Untertasse. Böttgerporzellan. Leich gebauchter, sich erweiternder Korpus mit ausschwingendem Lippenrand. Beidseitig der Wandung und im vertieften Spiegel vierpassige, von Laubwerk in Eisenrot und Gold gerahmte Reserve mit Lüsterfond, sog. Böttger-Lüster. Darin szenische Darstellung von Chinesen in blühenden, asiatischen Gartenlandschaften in feiner, polychromer Malerei. Im Koppchenspiegel, in eisenroter Doppelringlinie gerahmtes Medaillon mit Pagodenarchitektur. Breite Innenrandbordüre mit Goldspitzendekor. Unterseite der Schale mit drei eisenroten Ringlinien. Gold-Nr. 70 auf Koppchen und Unterschale. Untertasse minim. rest. mit Haarriss; H. 5 cm.
Vgl. Rückert, Bayer. Nationalmuseum, Nr. 133ff.; Kat. Slg. Hoffmeister, Bd. I, Nr. 19ff.
A Boettger porcelain tea bowl with Hoeroldt chinoiserie scenes in gilt and iron-red « Laubwerk » cartouches with Boettger lustre. Gold lace border. Gold no. 70. On the saucer’s bottom three concentric iron-red circles. Saucer minor restored with hairline crack.
Meissen. Um 1720 – 1725. Voir le lot
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le 12/05/2023 : Paar Meissen Amazonenpapageien Auf dem mit plastischen Blättern belegtem Stamm eines Laubbaumes nach rechts bzw. nach links sitzender Papagei. Fein reliefiertes, farbenprächtiges Federkleid in leuchtendem Grün, Rot und Blau mit Akzentuierungen in Gelb und Purpur sowie fein gezeichnetem, geschupptem Haupt. Die Schnäbel in hell- und dunkelgrauen Tönen. Polychrome Malerei. Entw. Johann Joachim Kaendler. Unw. rest.; Meissen. Um 1745. H. 14 cm – 14,5 cm.
Vor allem im Zeitalter der Entdeckungen im 17./18. Jh. gelangte eine große Zahl an Papageien über die westeuropäischen Häfen nach Europa, wo sie in fürstlichen Voglieren sowie in gehobenen Adels- und großbürgerlichen Kreisen als Heimtiere gehalten wurden. Da sich deren Haltung hier, insbesondere bei Hofe, als Statussymbol entwickelte, nahmen deren Darstellungen in der Kunst einen großen Stellenwert ein und inspirierten zu deren künstlerischer Wiedergabe in der Malerei und als Plastik. Die europäische Tradition kannte bis dahin nur Tierplastiken aus Bronze oder Stein. Laut Archivalien des Jahres 1745 hat Kaendler von allen Vogelarten die meisten Ausformungen an Papageien nachzuweisen. Dazu studierte er das Wesen und die Merkmale der Vögel eingehend in den kurfürstlichen Menagerien.
Vgl. Röbbig, Ausst.-Kat. Kabinettstücke im Amira-Palais München, Abb. 14 ff.; Kunze-Köllensperger, Slg. Guttmann, S. 85.
A pair of colourful painted porcelain figures of parrots modelled by J. J. Kaendler in 1745. Insignificantly restored.
Meissen. Um 1745. Voir le lot
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le 12/05/2023 : Große Tierplastik « Paduaner Hahn » von Meissen Hoher, naturalistischer Sockel. Zwischen plastisch gearbeiteten Ährenbündeln stehender, krähender Haubenhahn mit langgestrecktem Hals, aufgerissenen Augen und weit geöffnetem Schnabel mit sichtbarer Zunge. Äußerst naturgetreues, reliefplastisch gestaltetes Gefieder mit langen, gebogten Schwanzfedern. Polychrome Malerei. Entw. Ernst August Leuteritz (1854) nach einem Modell von Johann Joachim Kaendler (1732). Modell-Nr. B 144. Unw. rest.; Schwertermarke. Meissen 2. Hälfte 19 Jh.; H. 78 cm. 42 cm x 35 cm.
Für die Königliche Sammlung im Japanischen Palais in Dresden gab August der Starke in den anfänglichen 1730er Jahren eine Reihe von verschiedenen Tierplastiken in Auftrag. In der Nachfolge des Modelleurs Johann Gottlieb Kirchner schuf J. J. Kaendler in der Frühzeit seiner Tätigkeit in der Meissener Manufaktur einige zum Teil lebensgroße Tierplastiken in ausgesprochen naturalistischer Darstellung mit minutiöser Wiedergabe des Äußeren und charakteristischen Wesenszügen. Das umfangreiche bildhauerische Oeuvre von E. A. Leuteritz umfasst unter anderem Tierplastiken nach Modellen von Johann Joachim Kaendler aus den 1850er Jahren, wobei er den originalen Kompositionen weitgehend treu blieb. Neben dem « Paduaner Hahn » (um 1854) schuf er die « Ziege mit Jungen » (Modell B 149) und den « Truthahn » (Modell B 145).
Vgl. Albiker, Kat. Meißner Porzellantiere, Nr. 57/58; Pietsch, Meißner Porzellanplastik, Nr. 242. Staatl. Kunstsammlungen Dresden, Inv.-Nr. PE 18.
A very large porcelain figure of a crowing Padovana rooster modelled by E.A. Leuteritz after J.J. Kaendler. Insignificantly restored. Crossed swords mark.
Meissen. 2. Hälfte 19. Jh. Voir le lot
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le 12/05/2023 : Großer Königsgeier auf Stamm von Meissen Auf hohem, mit plastischen Efeuranken belegtem Baumstumpf sitzender Königsgeier mit angelegten Flügeln und nach unten geneigtem und nach rechts gewandtem Kopf in statuarischer Haltung. Annähernd lebensgroße, naturnahe Ausführung mit fein reliefiertem, schwarz-weißem Federkleid, orangerot bis gelb staffiertem, nacktem Hals mit Kropf, Schnabel sowie typischer Schnabelwarze. Polychrome Malerei mit etwas Gold. Entw. Johann Joachim Kaendler, um 1731-1734. Modell-Nr. 1768. Unw. rest.; Schwertermarke. Meissen. 2. Hälfte 19. Jh.; H. 68 cm.
Imposante Ausformung eines Königsgeiers in naturalistischer Wiedergabe. August der Starke gab zu Beginn der 1730er Jahre für sein « Porzellanschloss » im Japanischen Palais in Dresden eine große Zahl an verschiedenen Tierplastiken in Auftrag. Johann Joachim Kaendler modellierte in den ersten Jahren seiner Tätigkeit einige, zum Teil lebensgroße Tierplastiken « mit geradezu psychologischem Interesse nicht nur am minutiös wiedergegebenen Äußeren des Tieres sondern vor allem auch an seiner charakteristischen Haltung und Ausdrucksweise (…) » (Zitat Rückert). In der kurfürstlichen Menagerie studierte und skizzierte er die Tiere in natura.
Vgl. Albiker, Kat. Meißner Porzellantiere, Nr. 69f.; Pietsch, Meißner Porzellanplastik, Nr. 194f. bzw. 274 Rückert, S. 189f.
A large porcelain figure of a king vulture sitting on a tree stump modelled by. J.J. Kaendler. Insignificantly restored. Crossed swords mark.
Meissen. 2. Hälfte 19. Jh. Voir le lot
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le 12/05/2023 : Lebensgroße Tierplastik « Pelikan mit Karpfen » von Meissen Sitzender Pelikan mit nach hinten gebogtem, langem Hals und aufgelegtem Kopf, im weit geöffneten Schabel einen Karpfen haltend. Ausgesprochen naturnahe Gestaltung mit detailreicher Modellierung des Gefieders, der Krallen, des Schnabels und Kehlsackes sowie des Schwanzes und der Schuppen des Fisches. Entw. Johann Joachim Kaendler, 1732. Akzentuierte, polychrome Malerei. Schwertermarke. Meissen. Um 1924 – 1934.; H. 75 cm. 76 cm x 44 cm.
Ausdrucksstarker, meisterhaft modellierter Pelikan, der mit aufgerissenen Augen im Moment des Verschlingens eines Fisches wiedergegeben ist. Angedeutete Wellen lassen vermuten, dass die künstlerische Grundkonzeption einen im Wasser schwimmenden Pelikan vorsah. Johann Joachim Kaendler (1706 – 1775) fertigte Anfang der 1730er Jahre zahlreiche, zum Teil lebensgroße Tierplastiken im Auftrag von August dem Starken für seine Königliche Sammlung im Japanischen Palais an, mit dem er die Errichtung eines Porzellanschlosses beabsichtigte, in dem Tierplastiken zu Repräsentationszwecken ausgestellt werden sollten. Hierfür studierte Kaendler in den höfischen Menagerien jede Einzelheit der dort untergebrachten einheimischen und exotischen Tiere, ihre äußere Erscheinung, die Beschaffenheit von Gefieder oder Fell, Schnabel oder Maul genauso wie ihre charakteristische Haltung und Ausdrucksweise. Bis 1735 wurden sechs Exemplare der von Kaendler als « grosse Löffelgans » bezeichneten Tierplastik des Pelikans geliefert. Das originale Modell des 18. Jhs. befindet sich in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (Inv.-Nr. PE 205).
Vgl. Pietsch, Kat. Meißner Porzellanplastik, Nr. 221; Sponsel, Kabinettstücke des Meissner Porzellans, S. 96f.
An exceptional life-size naturalistic moulded porcelain figure of a pelican devouring a carp modelled by J. J. Kaendler, originally made for the Royal collection of August the Strong in the Japanese palace. Crossed swords mark.
Meissen. Um 1924 – 1934. Voir le lot
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le 12/05/2023 : Allegorische Figur « Die vierte Monarchie: Rom und das Heilige römische Reich »
aus der Folge « Vier Monarchien ». Auf rocaillereliefiertem Sockel, mit vorgestelltem linken Bein stehender, bärtiger Julius Caesar, den Körper leicht zur Seite geneigt, den Kopf nach rechts gewandt. Die rechte Hand hat er gegen die Hüfte gestützt, die Linke liegt schützend auf dem Kopf des Tieres. Gekleidet in römischer Gewandung aus Harnisch mit Doppeladler und langem, weißem und von Goldzweigen gemustertem Mantel mit purpurfarbenem Innenfutter. Das Haupt ist von einem Lorbeerkranz bekrönt. Begleitet von einem aufrecht sitzenden, gehörnten Fabeltier. Polychrome Malerei mit Goldstaffage. Entw. Johann Joachim Kaendler, 1753. Minim. best./rest.; Schwertermarke. H. 20 cm.
In Anlehnung an die Danielvision. Im Inventar der Konditorei des Grafen Brühl aus dem Jahr 1753 sind « vier Monarchien » als Tafeldekoration aufgeführt. Ferner findet die Figur Erwähnung in den Arbeitsberichten von Johann Joachim Kaendler: « B 70 Julius Caesar, Dezember 1766. 1 Figur, den Julius Caesar, 11 Zoll hoch im Modell aufs sauberste corrigiert ».
Vgl. Slg. Pauls, S. 476 ff.
An allegorical figure of the fourth monarchy Rome and the Holy Roman Empire from the series « Four monarchies » modelled by J.J. Kaendler. Minor chipped/restored. Crossed swords mark.
Meissen. Um 1755 – 1760. Voir le lot
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le 12/05/2023 : Sehr seltene Meissen Figurengruppe Columbine und Scaramuz Unregelmäßiger, mit plastischen Blüten und Blättern belegter Sockel. An einem kleinen blühenden Baum stehender Komödiant Scaramuz in einem schwarzen, goldkonturierten Kostüm mit weißer Halskrause, das Haar vollständig von einer Kappe verdeckt. Sich dicht an ihn schmiegende Columbine in weißem, von Indianischen Blumen gemustertem Rock, seegrünem Mieder und gelber Schürze, unter ihrem linken Arm einen durchbrochen gearbeiteten Vogelbauer haltend. Entw. Johann Joachim Kaendler, um 1740 – 1741. Schwache Schwertermarke. Meissen. Mitte 18. Jh.; H. 18 cm.
In den 1740er Jahren finden sich in den Arbeitsberichten Kaendlers mehrfach Hinweise auf die verschiedensten Entwürfe derartiger Liebespaare, die in den unterschiedlichsten Varianten belegt sind. Die auf charmante erzählerische, zum Teil humorvolle Weise wiedergegebenen Plastiken erfreuten sich größter Popularität. Das hier dargestellte Sujet des Liebespaares, eine Adaption auf Nicolas Lancrets Gemälde « La cage » (im Louvre) wird bei Kaendler von zwei Figuren der Commedia dell`arte verkörpert. Vergleichbare Exemplare befinden sich im Bestand großer internationaler Museen: London, Victoria & Albert Museum; New York, The Metropolitan Museum of Art, The Irwin Untermeyer Collection; Paris, Musée des Arts Décoratifs; St. Petersburg, Staatliche Eremitage.
Vgl. Menzhausen/Karpinski, Abb. S. 138 f.; Pietsch, Meißner Porzellanplastik, Abb. 96 und S. 68.
A rare porcelain figure group depicting Scaramuz and Colombine from the Commedia dell`arte. Blurred crossed swords mark.
Meissen. Mitte 18. Jh. Voir le lot
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le 12/05/2023 : « Harlekin mit Pritsche » aus der Italienischen Komödie aus der Serie für Johann Adolph II., Herzog von Sachsen-Weißenfels. Auf einem mit plastischen Blüten und Blättern belegten Sockel in tänzerischer Pose stehender Komödiant in einer gelben Kniebundhose, einer bunten, mit Karos und Spielkarten gemusterten Jacke sowie weißer Halskrause, das Haar von einem apfelgrünen Spitzhut bedeckt. In der linken Hand eine Pritsche haltend. Polychrome Malerei mit wenig Gold. Entw. Johann Joachim Kaendler und Peter Reinicke. Minim. rest.; Schwertermarke. H. 14,5 cm.
Zwischen 1743 und 1745 entstanden durch J.J. Kaendler und Peter Reinicke zahlreiche stereotypische Komödiantenfiguren in Porzellan, die größtenteils auf Stichvorlagen von Francois Joullain nach Jaques Callot, Claude Gillot und Antoine Watteau zurückgehen. Innerhalb der « Commedia dell’arte » gehört der tänzelnde, aus Bergamo stammende Harlekin zu der Gruppe der « Zanni » (Diener) und wird als impulsiver, intriganter, charmanter, aber auch treuherziger Charakter beschrieben.
Vgl. Kunze-Köllensperger, Kat. Slg. Burda, Nr. 100; Gardiner Museum, Toronto, Inv.-Nr. G83.1.923.
A porcelain figure of the dancing harlequin with a slapstick from the Commedia dell’Arte for the Duke of Sachsen-Weissenfels. Minor restored. Crossed swords mark.
Meissen. Um 1750. Voir le lot
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le 12/05/2023 : « Scapin » aus der Italienischen Komödie aus der Serie für Johann Adolph II., Herzog von Sachsen-Weißenfels. Auf einem mit Blüten und Blättern belegten Sockel stehender Komödiant in purpurfarbener Hose, weißer Jacke mit hellgelbem Umhang, in der linken Hand eine blaue Kappe haltend. Polychrome Malerei. Entw. Peter Reinicke. Rest.; H. 13,5 cm.
Vgl. Kunze-Köllensperger, Slg. Burda, Nr. 102; Pietsch, Triumph der Blauen Schwerter, Nr. 366.
A porcelain figure of Scapin from the Commedia dell’arte. Restored.
Meissen. Um 1745. Voir le lot
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le 12/05/2023 : Figurengruppe « Pantalone und Columbine » aus der Italienischen Komödie. Auf einem mit plastischen Blüten und Blättern belegtem Sockel sitzendes Paar. Columbine im grünen Umhang, fliederfarbenem, goldgeblümtem Mieder über weißer Bluse und einem, von Indianischen Blumen gemustertem Rock, mit der linken Hand den langen Bart des seitlich stehenden Pantalone berührend. Die rechte Hand mit einer Maske versteckt sie hinter ihrem Rücken. Polychrome Malerei. Entw. Johann Joachim Kaendler. Modell-Nr. 279. Minim. rest.; Schwertermarke. H. 16 cm.
Kat. Slg. Pauls, Abb. 305.
A porcelain figure group of Pantalone and Columbine from the Commedia dell’arte. Minor restored. Crossed swords mark.
Meissen. Um 1900. Voir le lot
La période Marcolini
En 1774, le comte Marcolini devient directeur de la fabrique. Sous son égide, les décors font désormais référence à l’Antiquité, à l’architecture, et les couleurs passent au camaïeu ou au ton sur ton. « Un peu décalées par rapport au reste de la production, les porcelaines de cette période Marcolini sont toujours bien cotées », glisse Cyrille Froissart. En Europe, le XIXe siècle est marqué par l’enrichissement de la bourgeoisie, et Meissen suit le mouvement de l’industrialisation en fabricant davantage, mais en puisant quasi exclusivement dans son répertoire ancien. Outre les grands services de table, il faut noter les « vases à anse de serpent » de style néoclassique, devenus des incontournables. Dans les années 1860, la manufacture déménage pour s’installer à Triebischtal où elle se situe encore.
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le 12/05/2023 : Paar große Anbietschalen mit Blumendekor Runde Form mit passig geschweiftem, purpurfarbenem Rand. Im vertieften Spiegel und auf der Fahne farbenprächtiges Blumenbukett bzw. vereinzelte Blütenzweige in polychromer Malerei. Teilw. unw. best.; Schwertermarke. D. 33 cm.
A pair of large serving bowls painted with flower decor. Partly insignificantly chipped. Crossed swords mark.
Meissen. Marcolini. Ende 18. Jh. Voir le lot
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le 12/05/2023 : Deckeltasse aus dem « Service mit dem Blauen Band » Zylindrisch mit gekantetem Henkel. Plastischer Granatapfel als Deckelknauf. Umlaufendes Wickelband und Eierstabbordüre im Relief mit blauem Band und Schuppenmosaik. Wandung und Deckel mit naturalistischen Früchtebuketts, Blütenzweigen und Schmetterlingen nach Vorlage von J. E. Schenau in farbenfroher Malerei. Minim. best.; Schwertermarke. H. 11 cm.
Ein, für den Dresdner Hof gefertigtes Tafelservice aus der Marcolini-Zeit.
Vgl. Staatl. Kunstsammlungen Dresden, u.a. Inv.-Nr. PE 6326, PE 6873.
A lidded porcelain cup from the « Blue ribbon service » (Service mit dem Blauen Band). Minor chipped. Crossed swords mark.
Meissen. Marcolini. Um 1790 – 1800. Voir le lot
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le 12/05/2023 : Speiserestervice mit Blumendekor 34-tlg.; 12 Speise-, 10 Suppenteller, 3 Beilagenplatten, 8 Beilagenschalen, Sauciere. Auf der Wandung und im Spiegel farbenfrohe Blumengebinde umgeben von vereinzelten Blütenzweigen in polychromer Malerei. Teilw. minim. best.; Schwertermarke. Platten 33 cm – 38 cm.
A 34-piece porcelain dinner part set painted with flower decor. Partly minor chipped. Crossed swords mark.
Meissen. Marcolini. Ende 18. Jh. Voir le lot
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le 12/05/2023 : Zuckerdose mit Vogeldekor Runde Form mit gewölbtem Deckel, mittig Pinienknauf. Auf der Wandung und dem Deckel umlaufendes Lotusblattrelief mit unterschiedlichen Vogelmotiven in Goldkartuschen umgeben von Blumengebinden und gestreuten Blüten in polychromer Malerei. Haarriss. Schwertermarke. H. 9,5 cm.
A lidded porcelain sugar box with bird decor. Hairline crack. Crossed swords mark.
Meissen. Marcolini. Um 1800. Voir le lot
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le 12/05/2023 : Kobaltblaue Meissen Deckeltasse mit Mädchenbildnis und Untertasse. Zylinderförmiger Korpus, seitlich eckig gekanteter Henkel mit Blattansatz. Leicht gewölbter Deckel mit Balusterknauf über reliefiertem Vierblatt. Schauseitig, in kobaltblauem Fond ausgespartes Ovalmedaillon mit Bildnis eines Mädchens mit entblößter Brust in rot-blauem Gewand, auf ihrer rechten Hand ein Vöglein sitzend. Äußerst feine, polychrome Malerei. Umlaufende Goldornamentbordüre. Abweichende Untertasse mit goldornamentierter, vierpassiger Reserve, darin feine Watteauszene. Haarrisse. Teilw. rest.; Schwertermarke. H. 9 cm.
A lidded cobalt-blue ground cup with portrait of a young lady. Divergent saucer with Watteau scene. Hairline cracks. Crossed swords mark.
Meissen. Marcolini. Um 1800. Voir le lot
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le 12/05/2023 : Zierteller mit Schwanenservice-Dekor Runde Form mit geschweiftem Rand. Feiner, muschelförmiger Reliefdekor. Im vertieften Spiegel zwei, auf dem Wasser schwimmende, einander zugewandte Schwäne zwischen hohem Schilf sowie stehender und fliegender Reiher in polychromer Malerei. Auf der Fahne asiatische Blütenzweige und gestreute Blumen in Kakiemon-Manier in Eisenrot, Purpur, See- und Moosgrün sowie wenig Gelb. Gekämmter Goldrand. Unw. ber.; großes Brandfleck. Schwertermarke. D. 23 cm.
A porcelain plate with painted « Schwanenservice » decor. Insignificantly rubbed. Large burn mark. Crossed swords mark.
Meissen. Marcolini. Ende 18. Jh. Voir le lot
Les groupes du XIXe siècle
Une autre période intéresse souvent les amateurs, celle « de la fin du XIXe siècle, avec des porcelaines très spectaculaires, de très grands groupes », estime Cyrille Froissart. En revanche, les créations plus classiques, directement inspirées de celles du XVIIIe siècle avec souvent des couleurs très intenses n’ont pas une belle cote actuellement. Plus généralement, Cyrille Froissart calcule que « les porcelaines plus courantes des XVIIIe et XIXe siècles se vendent moins bien qu’il y a 20 ans, mais lorsqu’une pièce très spectaculaire est proposée à la vente, son prix s’envole ». Les créations du XXe, moins présentes sur le marché, peuvent néanmoins être intéressantes : la manufacture (devenue d’Etat après la Première Guerre mondiale) a fait appel à des artistes contemporains tels que Max Esser, Ernst Barlach dans l’entre-deux-guerres, et les membres du « Collective Artistic Development » dans les années 1960. L’expert souligne enfin qu’il existe de nombreuses manières de collectionner Meissen, « certains s’intéressent aux premières années de la manufacture, d’autres aux décors de chinoiseries ou aux statuettes… ». Ces collectionneurs sont principalement allemands, américains, anglais ou japonais. Et si quelques russes ont contribué à faire monter les prix dans les dix dernières années, ils ont désormais disparu du marché.
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le 12/05/2023 : Paar prachtvolle Meissen Terrinen mit Schwanenservice-Dekor Von vier Füßen in Gestalt von Delphinen und Schnecken mit Maskarons getragener, ovaler, gedrückt bauchiger Korpus. Die seitlichen Handhaben in Form von fischschwänzigen Tritonenkindern. Gehöhter, imposanter Deckel mit aufwendig gestalteter, vollplastischer Figurengruppe, die Nymphe Galatea auf einem Delphin darstellend, die von ihrem Liebhaber Acis begleitet wird. Beide sind teilw. von einem roten Gewand umhüllt, welches sich bogenförmig aufplustert und als Handhabe fungiert. Der Korpus und Deckel mit feinem, reliefplastischem, muschel- und wellenförmigem Dekor, üppig belegt mit plastischen Schnecken, Muscheln und Korallen sowie zarten Blütenranken. Beidseitig der Wandung große Rocaillekartuschen, das Allianzwappen von Heinrich Graf von Brühl und seiner Gemahlin Franziska von Kolowrat-Krakowsky bzw. Indianische Blumenzweige darstellend. Randzonen mit gestreuten Kakiemonblüten und Blütenzweige in Eisenrot, Purpur, See- und Moosgrün, Blau und Gelb. Polychrome Malerei mit reicher Goldstaffage, gekämmter Goldkante sowie Poliervergoldungen. Entw. Johann Joachim Kaendler, um 1738. Schwertermarke. Meissen. 2. Hälfte 20. Jh.; H. 43 cm.
Das ursprünglich über 2000 Teile umfassende Tafelservice, sog. „Schwanenservice“, das Heinrich Graf von Brühl, ab 1747 Premierminister des sächsischen Kurfürstentums, 1736 in Auftrag gab, ist das umfangreichste, in der plastischen Gestaltung das prächtigste Porzellanservice des 18. Jhs. und ein zentrales Werk der Meissener Porzellankunst. Es wurde von Johann Joachim Kaendler entworfen und unter Mitwirkung seiner Mitarbeiter Johann Friedrich Eberlein und Johann Gottlieb Ehder zwischen 1737 und 1741 modelliert. Charakteristisch ist der muschel- und wellenförmige Reliefdekor mit Schwänen, Schilf und Reihern, die ausgesprochen aufwendige Gestaltung mit vollplastisch modellierten Figuren und -gruppen aus der mythologischen Meereswelt, gestaltet als Füße, Handhaben und Deckelbekrönungen. Komplettiert wird die plastische Dekoration durch den feinen Indianischen Blütendekor. Alle Stücke tragen das Allianzwappen von Heinrich Graf von Brühl und seiner Gattin Maria Anna Franziska Gräfin Kolowrat-Krakowsky.
Vgl. Pietsch, Schwanenservice. Meissener Porzellan für Heinrich Graf von Brühl, S. 149, Nr. 16; Schärer, S. 240.
A pair of large lidded porcelain tureens on figural dolphin- and mascaron-shaped feet from the so-called « Swan service » with splendid applied decoration of shells, snails, corals. The lid with group of Galathea and Acis. Modelled by J.J. Kaendler and employees in 1738. Crossed swords mark.
Meissen. 2. Hälfte 20. Jh. Voir le lot
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le 12/05/2023 : Repräsentative monumentale Meissen Prunkvase als Allegorie des Frühlings
Mehrteilig montiert. Hoher, konkav eingezogener Rundfuß. Gedrückt bauchiger und über abgesetztem, goldstaffiertem Profilband sich konisch erweiternder Korpus mit stark reliefplastischer, flacher Schulter und kurzem, profiliertem Rand. Korrespondierender, in starken Reliefrocaillen aufsteigender Deckel mit prächtiger Bekrönung in Form eines sommerlichen Blumenbuketts aus fein modellierten Blättern und geöffneten Blüten. Allseitig reliefplastischer Dekor aus kräftigem, geschwungenem Rocaille- und Gitterwerk in zartrosafarbener und seegrüner, goldgehöhter Staffierung sowie umzogen von aufgelegten Blütenranken, unter anderem mit Nelken und Rosen. Vollplastisch gearbeiteter, teilw. figürlicher Schmuck. Am unteren, gebauchten Wandungsteil schwebende Amorette mit Blumenstrauß. An der Schulter seitlich hervortretende, stark plastische Rocaillebasen, darauf sitzende Flora mit Blumenstrauß, die Personifikation des Frühlings und Göttin der Blumen in einem gelbfarbenem und mit Goldblüten gemustertem, antikisierendem Gewand bzw. aufgestecktes Blumenbukett. Umlaufend gestreuter Dekor aus Insekten und Schmetterlingen. Polychrome Malerei mit reicher Goldstaffage. Entw. Johann Joachim Kaendler, 1748. Figur der Flora und seitliches Blumenbukett sind abnehmbar. Unw. best./rest.; Brandrisse. Schwertermarke. Meissen. Ende 19. Jh.; H. 131 cm.
In Bezug auf die plastische und figürliche Gestaltung sowie die Größe einzigartiges, meisterhaft ausgeführtes Objekt, bei dem es sich höchstwahrscheinlich um ein repräsentatives Schaustück handelt, das in einer Eingangshalle aufgestellt war. Besonders schwierig ist die Herstellung einer Vase dieser Art, stellt es doch die Modelleure vor besondere Herausforderungen im Hinblick auf das Material und die Brennvorgänge. In Kaendlers Arbeitsbericht vom November 1748 als Frühlingsvase mit Figurenschmuck verzeichnet, wurde es ursprünglich mit durchbrochen gearbeitetem Gitterwerk ausgeformt. Es ist anzunehmen, dass diese Prunkvase ursprünglich Teil einer Serie von vier Jahreszeitenvasen war, allerdings ist nur der Frühling überliefert.
Vgl. Pietsch, Kat. Triumph der blauen Schwerter, Nr. 412.
A splendid monumental porcelain vase with lid as allegory of the spring, finely moulded in relief with rocaille scrolls and decorated with applied tendrils, lush bouquets of flowers and figures of Flora as personification of the spring and a cupid. Insignificantly chipped/restored. Firing cracks. Crossed swords mark.
Meissen. Ende 19. Jh. Voir le lot
Par Kunstauktionshaus Schloss Ahlden à Ahlden (Aller)
le 12/05/2023 : Zwei prächtige monumentale Meissen Potpourrivasen mit Watteauszenen und Blumendekor
auf quadratischem, von eingerollten Volutenfüßen getragenem Sockel. Über getrepptem, rocaillereliefiertem Rundfuß balusterförmiger, stark vorwölbender Vasenkorpus mit gerundeter Schulter und profiliertem Rand. Gehöhter, von Rocaillereliefs umzogener, durchbrochen gearbeiteter Deckel, in reliefplastische Blätter übergehend, als Basis für ein prächtiges Blumenbukett aus verschiedenen, äußerst feinplastisch modellierten, geöffneten Blüten. Seitlich reliefplastisch aufsteigende Palmblätter als Handhaben. Feinplastisch modellierter, aufgelegter Dekor mit üppigen Festonen aus sommerlichen Blüten und Früchten sowie Insekten. Unterhalb sitzende Flora bzw. Amorette mit gefülltem Blumenkorb und Girlande. Oberhalb jeweils schwebende Amorette. Beidseitig der Wandung, zwischen farbigem Streublumendekor angelegte, großflächige, szenische Darstellung in der Art von Antoine Watteau mit zwei vornehmen, jungen Damen in Gesellschaft eines Kavaliers in teilw. architekturbestandener Parklandschaft bzw. farbenfrohes Blumenarrangement. Feine polychrome Malerei mit reicher Goldstaffage. Entw. Johann Joachim Kaendler. Minim. best.; Rest.; Schwertermarke. Meissen. 2. Hälfte 19. Jh.; Ges.-H. ca. 87 cm. Vasen-H. 73 cm.
Two monumental lidded porcelain potpourri vases and corresponding bases with finely applied flowers, cupids and Watteau scenes modelled by J. J. Kaendler. Minor chipped. Restored. Crossed swords mark.
Meissen. 2. Hälfte 19. Jh. Voir le lot
Par Kunstauktionshaus Schloss Ahlden à Ahlden (Aller)
le 12/05/2023 : Große prächtige Elementenvase « Wasser » von Meissen In Form einer Schenkkanne. Aus der Serie « Vier Elemente ». Über ovalem Fuß bauchiger Korpus mit abgesetztem, eingezogenem Hals mit Wulst, in muschelförmig reliefierten Ausguss übergehend. Seitlich geschweifter, in gebündelten Schilfblättern gestalteter Henkel mit bekrönendem Amor mit Delphin. Stark reliefplastischer, teilw. vollplastisch modellierter Dekor aus naturalistischen und mythologischen Elementen der Meereswelt als Symbol des Wassers. Der Fuß mit großen, zwischen Seealgen schwimmende Delphinen, die reliefierte Wandung mit einer aus dem Meer auftauchenden Nereide mit vier Hippokampen. Auf der Gefäßschulter der in einer Muschel sitzende Meeresgott Neptun. Umlaufend gewellte Meeresoberfläche mit schauseitiger Darstellung einer Kriegsflotte. Am Kannenhals große Wasserinsekten wie Libelle, Käfer und Mückenlarven auf weißem Fond. Feine polychrome Malerei mit Goldstaffage. Entw. Johann Joachim Kaendler, 1741. Modell-Nr. 320. Rest.; Schwertermarke. Meissen. H. 63 cm.
Die Urausführung in Weißporzellan war Teil einer fünfteiligen Garnitur als Geschenk des Kurfürsten Friedrich August II., Sohn August des Starken, an den französischen König Ludwig XV.; Aufgrund der politischen Lage infolge des Österreichischen Erbfolgekrieges (1740 – 1748) verblieben die vier Elementenvasen in Dresden und sind heute in neuer Repräsentation im rekonstruierten Porzellankabinett im Turmzimmer des Dresdner Residenzschlosses zu sehen.
Vgl. Loesch, Kat. The porcelain cabinet, Abb. 2, 4; Staatliche Kunstsammlungen in Dresden, Inv.-Nr. PE 101a.
A monumental jug-shaped porcelain vase representing the element water with applied and painted decoration of the sea contributing to the god Neptune and his world. Restored. Crossed swords mark.
Meissen. 2. Hälfte 19. Jh. Voir le lot
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le 12/05/2023 : Große seltene mythologische Meissen Figurengruppe « Kalydonische Eberjagd » für Zarin Katharina II.
Sechsteilige, rundansichtig konzipierte Gruppe, montiert auf ovaler, geschwärzter, originaler Holzplatte mit geschweiftem Profilrand. Auf reliefplastischem, mit Blattwerk belegtem Felssockel vollplastisch gearbeitete, dynamisch-bewegte, szenische Darstellung der Jagd auf den Kalydonischen Eber, einem Untier aus der griechischen Mythologie. Schauseitig dargestellte, gehöht sitzende, von einem Diadem bekrönte Atalante, eine jungfräuliche Jägerin in antikisierender Gewandung, begleitet von einem Jagdhund und ausgerüstet mit Pfeilköcher und Bogen. Sie blickt herab auf den, von ihrem Pfeil verwundeten Kalydonischen Eber, der von Meleager und einem griechischen Helden mit Speeren und einem Hund umringt wird. Rückseitig ein weiterer Jäger mit erlegtem großem Hirsch, unweit ein liegender Jagdhund. Polychrome Malerei mit teilw. radierter Goldstaffage. Entw. Johann Joachim Kaendler, 1768. Modell-Nr. A 66. Schwertermarken. Meissen. 2. Hälfte 19. Jh.; Figuren-H. 21 cm – 33 cm. Holzplatte 46 cm x 42 cm.
Der griechischen Sage nach zog Oineus, König der Stadt Kalydon, den Zorn Artemis auf sich, da er sie bei den Opfergaben nicht bedacht hat, worauf sie als Strafe den gewaltigen Eber schickte, um dessen Land zu verwüsten. Der König rief daraufhin die Helden Griechenlands zur Kalydonischen Jagd auf, darunter Atalante, die mit ihrem Pfeilschuss entscheidend einwirkte. Eine von Kaendler entworfene Figurengruppe für die Zarin Katharina II. von Russland, genannt Katharina die Große, die er in einer Specificatio 1768 detailreich beschrieb.
Vgl. P. von Spee, Klassizistische Porzellanplastik der Meissener Manufaktur, (Diss.), Bonn, 2004, Kat.-Nr. 69, S. 274f.
A large rare porcelain figure group composed of six figural elements depicting the hunting scene with Calydonian Boar modelled by J.J. Kaendler for Tsarina Catherine II., called Catherine the Great. Crossed swords marks.
Meissen. 2. Hälfte 19. Jh.
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le 12/05/2023 : Prächtige Meissen Elementenvase « Die Erde » aus dem Ensemble « Vier Elemente »
Naturalistisch gestalteter Felssockel übergehend in balusterförmigen Korpus mit geschweift godroniertem Hals, umzogen von plastischen knorrigen, belaubten Ästen. Auf der Schauseite reliefplastische Jagdszenen mit flüchtendem Rot- und Schwarzwild sowie Jagdhunden, die einen Keiler stellen. Rückseitig Arrangement aus jagdlichen Attributen und Trophäen. Als Deckelbekrönung die auf einem Baumstamm sitzende, sichelbekrönte Göttin Diana, stellvertretend für das Element der Erde und die Jagd, in Begleitung eines Hundes, dem sie mit der rechten Hand über den Kopf streicht. In der Linken hält sie einen Bogen. Zu ihren Füßen liegender, erlegter Hase. Polychrome Malerei mit Goldstaffage. Entw. Johann Joachim Kaendler, um 1741/42. Rest.; Schwertermarke. H. 62 cm.
Kurfürst Friedrich August III., Sohn August des Starken, beauftragte den Hofbildhauer Johann Joachim Kaendler 1741/42 mit einem fünfteiligen Vasensatz, die Versinnbildlichung der vier Elemente darstellend, als Geschenk an den französischen König Ludwig XV., um sich dessen Allianz zu sichern. Aufgrund der veränderten politischen Situation infolge des österreichischen Erbfolgekrieges (1740 – 1748) verblieben die vier Elementenvasen jedoch letztendlich in Dresden. Nach einer umfassenden Restaurierung der Vasen sind sie seit 2019 in neuer Repräsentation im rekonstruierten Porzellankabinett im Dresdner Residenzschloss zu sehen.
Vgl. Kat. Pietsch, Porzellan Parforce, Nr. 65; Albiker, S. 96f.; Loesch, Kat. The porcelain cabinet, S. 264ff. mit Abb. 66.1 und Nr. 68; Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Inv.-Nr. PE 3731 a, b.
A large porcelain vase representing the element « Earth » with applied, painted decoration and crowned by Diana, goddess of the hunting. Restored. Crossed swords mark.
Meissen. 2. Hälfte 19. Jh. Voir le lot
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le 12/05/2023 : Große Figurengruppe « Schneider auf dem Ziegenbock » von Meissen
Auf einem Ziegenbock sitzender Schneider mit Zwicker als stolzer Kavalier, bekleidet mit gestreifter Weste, gelbem Gehrock mit breiter Goldbordüre, roter Hose, schwarzen Stiefeln und Dreispitz. Rückseitig an seiner breiten, blaufarbenen Schärpe angebrachte, geöffnete Tasche mit Nähutensilien. An den Hörnern hängende, große Schere und Bügeleisen sowie auf dem Rücken des Tieres liegendes Nadelkissen. Polychrome Malerei mit Goldstaffage. Entw. Johann Joachim Kaendler, 1737. Minim. rest.; Schwertermarke. Meissen. Um 1924 – 1934. H. 43 cm. 40 cm x 23 cm.
Bei dem Dargestellten handelt es sich um eine Spottfigur auf den Schneider des Grafen von Brühl. Die Gruppe wurde erstmals 1737 großfigurig ausgeformt.
Vgl. Rückert, Kat. Bayer. Nationalmuseum, S. 170 (ähnlich); Adams, Meissen portrait figures, S. 192, Jedding, S. 67.
A large porcelain group of a tailor on a goat representing the Count Brühl’s tailor as mocking figure. Minor restored. Crossed swords mark.
Meissen. Um 1924 – 1934. Voir le lot
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le 12/05/2023 : Große Meissen Jagdgruppe « Piqueur zu Pferde » Leicht gewölbter, von stark reliefplastischen Rocaillen umzogener Sockel auf vier Füßen, an Breit- und Schmalseiten mit vier rocaillegerahmten, jagdmotivischen Kartuschen, den Kopf eines röhrenden Hirsches und eines Keilers bzw. einen Kiefer- und Eichenzweig darstellend. Über naturalistisch gestaltetem Terrain mit plastisch aufgelegten Blattwerk, auf einem galoppierendem Apfelschimmel sitzender Parforcejäger als Pikör, begleitet von vier Jagdhunden. Er trägt eine Jagduniform aus gelber Jacke, blaufarbener Hose und hohen, schwarzen Stiefeln sowie einen Dreizack mit platinstaffiertem Rand und blauer Schleife. Begleitend von vier, ihn umringenden Jagdhunden. Entw. Joseph von Kramer, 1901/02. Modell-Nr. T 102. Hundefiguren abnehmbar. Zügel fehlen. Unw. Rest.; Schwertermarke. Meissen. Anfang 20. Jh.; H. 39 cm. 39 cm x 24 cm.
Der in Augsburg geborene Bildhauer und Entwerfer Joseph von Kramer studierte an der Nürnberger Kunstschule und Münchner Akademie und ist bekannt für seine Denkmäler, Brunnen und Bauplastik im barockisierenden Stil. Für die Meissener Manufaktur fertigte er um 1902/03 neben dem „Piqueur“ die Figur einer musizierenden Rokoko-Familie, sog. „Hauskonzert“ (Originaltitel), die den stilistischen Rückgriff auf das 18. Jh. erkennen lassen. Der Meissener Porzellanmodelleur Erich Hösel schuf einige Jahre später eine zu Pferd sitzende Falknerin (Modell-Nr. V 139, um 1910) als Pendant zu Kramers „Piqueur“.
Vgl. Berling, Festschrift, S. 107, Abb. 301.
A large early 20th C. porcelain hunting group of a piqueur accompanied by four dogs modelled by J. von Kramer. Dog figures removable. Reins missing. Insignificantly restored. Crossed swords mark.
Meissen. Anfang 20. Jh. Voir le lot
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le 12/05/2023 : Paar Meissen « Augustus Rex »-Vasen mit Gelbfond und Kakiemondekor
Über ausgestelltem, rundem Stand balusterförmig ansteigender Korpus mit gerundeter Schulter und abgesetzten, leicht konischem Hals. Hochgewölbter Deckel mit stilisiertem Pinienknauf. Beidseitig der Wandung und auf dem Deckel, in zitronengelbem Fond vierpassig ausgesparte Reserven mit farbenprächtigem Indianischem Blumendekor im Kakiemonstil aus emporragendenen Päonien- und Chrysanthemenstauden und -gebinden auf weißem Grund. Polychrome, goldgehöhte Malerei in Eisenrot, Purpur, See- und Moosgrün, Emailblau und Gelb. Der Hals mit vereinzelten Blütenzweigen und Insekten. Formerzeichen, wohl für Johann Christoph Pietzsch (tätig seit 1732) oder Johann Daniel Rehschuh (tätig um ca. 1723 – 1749). Teil. unw. rest.; AR (Augustus Rex)-Marke. Meissen. Um 1730 – 1735. H. 37 cm – 38,5 cm.
Porzellanausformungen der Meißener Manufaktur, welche die Marke « AR » (Augustus Rex) in Unterglasurblau tragen, sind ausschließlich für August den Starken gefertigt worden. Sie waren Bestandteil der privaten, königlichen Sammlung oder dienten als Geschenk für internationale Fürsten- bzw. Königshäuser oder hochgestellte Persönlichkeiten. August dem Starken waren aus seiner umfangreichen Sammlung an ostasiatischen Porzellanen flächendeckende Fonds mit ausgesparten Reserven als Gestaltung an chinesischen Jingdezhen-Porzellanen bekannt. Um dem Wunsch August des Starken nach farbigen Fonds nachzukommen, experimentierte Johann Gregorius Hoeroldt, Schöpfer der frühen Meissener Gefäßgestaltung, zwischen 1725 und 1730 mit unterschiedlichen Farbtönen für Porzellanflächen und schuf die Voraussetzungen für die sog. Fondporzellane. Die ersten, 1727 ins Inventar des Japanischen Palais eingetragenen Farben waren Gelb, Dunkelgrün, Celadon, Olive, Braun und Paille (Strohfarben).
Vgl. Rückert, Kat. Bayer. Nationalmuseum, Nr. 355ff., Kat. Pietsch, Slg. Wark, Nr. 312ff.;Weber/Eikelmann, Kat. Meißener Porzellane, Bd. II, Nr. 439.; Bayer. Museum, Inv.-Nr E 36 (Form), Pietsch, Kat. Triumph der Blauen Schwerter, Nr. 229, Rückert, Biographische Daten, S. 123f.
Provenienz: ehemals im Besitz August des Starken.
A pair of yellow ground « Augustus Rex » vases with Kakiemon decor. Brightly colored Indian flower decor of Peonies and Chrysanthemum branches painted in iron-red, sea and moss green, purple, enamel blue and yellow, framed in quatrefoil purple-edged panels. Dreher’s mark on the bottom. Partly insignificantly restored. AR mark.
Meissen. Um 1730 – 1735. Voir le lot
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le 12/05/2023 : Kleine Meissen « Augustus Rex-Vase » mit Chinoiseriedekor
Über profiliertem, rundem Stand ovoid aufsteigender Korpus mit abgesetztem, sich konisch erweiterndem Hals und ausschwingendem Mündungsrand. Umlaufend auf der Wandung unterschiedliche, in Goldfond ausgesparte szenische Darstellungen von Chinesen in asiatischer Garten- und Terassenlandschaft, sog. Chinoiserien in der Art von Johann Ehrenfried Stadler oder Johann Christoph Horn. Zwischen emporragenden, blühenden Indianischen Blumen aus Päonien- und Chrysanthemenstauden stehender Chinese, ein Kind in die Höhe haltend. Nahe eines Teekessels, auf einer Brüstung sitzender Mann beim Rauchen einer Pfeife bzw. ein Chinese mit Fächer. Unterglasurblaue Malerei sowie polychrome Überdekoration im Kakiemonstil in Eisenrot, Purpur, Moosgrün und Gelb und Goldstaffage (später). Formerzeichen X für Johann Daniel Rehschuh (tätig um ca. 1723 – 1749). Minim. rest.; Unterglasurblaue AR (Augustus Rex)-Marke. Meissen. Um 1730 – 1735. H. 14 cm.
Vgl. Blaauwen, Kat. Rijksmuseum, Nr. 23; Pietsch, Slg. Wark, Nr. 185; Pietsch, Kat. Slg. Carabelli, S. 62; Jedding, S. 153, Rückert, Nr. 217 ff.
Provenienz: Aus langjährigem Dresdner Privatbesitz.
A small porcelain vase with floral decor in underglaze-blue and overdecorated chinoiserie scenes after J. E. Stadler or J. Chr. Horn (later) from a longstanding privat collection in Dresden. Incised former’s mark for J.D. Rehschuh (active ca. 1723-1749). Minor restored. AR-(Augustus Rex) monogram mark.
Meissen. Um 1730 – 1735. Voir le lot
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le 12/05/2023 : Vier große prächtige Meissen Deckelvasen mit Schneeballendekor
Ovoider Korpus mit gerundeter Schulter und kurzem, sich konisch leicht erweiterndem Hals. Auf haubenartig aufgewölbtem Deckel sitzende Figur eines Buchfinks. Auf der Wandung und dem Deckel Fond aus flächendeckend aufgelegten, plastischen, purpur-gelb staffierten Blüten, umzogen von sich verzweigenden Blattranken mit zahlreichen Blütendolden, sog. Schneeballenkugeln. Darauf sitzende heimische Vögel in Form eines Buchfinks bzw. Hänglings. Polychrome Malerei. Entw. Johann Joachim Kaendler. Schwertermarke. Meissen. 2. Hälfte 20. Jh.; H. 53 cm.
Die äußerst aufwändig gestalteten sog. « Schneeballenvasen » erfreuten sich ab Mitte des 18. Jhs. großer Beliebtheit in bedeutenden Fürstenhäusern und an europäischen Höfen. Sie avancierten schnell zu begehrten Kabinettstücken, die auf Konsolen und Kaminsimsen bzw. zwischen Wandpaneelen aufgestellt wurden. Für Ludwig XV. von Frankreich entwarf J. J. Kaendler bereits 1741/42 eine Folge von Vasen. Friedrich der Große bestellte während des Siebenjährigen Krieges in der Meissener Manufaktur eine Reihe von Deckelvasen für die Ausstattung des Neuen Palais in Potsdam. Bei der Ausformung nahm sich Kaendler den Schneeballstrauch mit seinen kugelförmigen, weißen Blütenständen zum Vorbild.
Vgl. Rückert, Nr. 676ff.; Pietsch, Nr. 411, Keramos, 208, 2010, S. 38.
Four large splendid lidded porcelain « Schneeballen » vases and figures of a common linnet and a chaffinch. Crossed swords mark.
Meissen. 2. Hälfte 20. Jh. Voir le lot